Angst und Panikattacken -
Hier werden Sie Ihre Angst los

Angst hat viele Gesichter

Angst kann sehr viele verschiedene Ausprägungen haben und wir können uns vor sehr vielen Situationen oder Orten fürchten. Im ICD-10, dem Verzeichnis für psychische Störungen, finden wir z.B. die Agoraphobie – die Angst vor Menschenmengen, großen Plätzen, Kaufhäusern, Aufzügen usw. oder die soziale Phobie, die Angst vor anderen Menschen und sozialen Situationen, z.B. eine Rede zu halten usw. oder die sogenannte Panikstörung, die mit Panikattacken einhergeht. Diese lästige Symptomatik möchte ich näher betrachten.

Panik: Panikattacken sind Angstanfälle, die völlig unerwartet auftreten und von einer Vielzahl bedrohlich wirkender körperlicher Symptome begleitet sind. Panikattacken können so heftig sein, dass Betroffene sie als lebensbedrohlich ansehen. Plötzliches Herzrasen, Atemnot, Enge in der Brust, Schweißausbrüche, Druck im Magen, ein inneres Beben oder Zittern sowie vorübergehende Taubheitsgefühle in den Armen gehören zum Erscheinungsbild, die der Symptomatik bei einem Herzinfarkt sehr ähnelt. Häufig entwickelt sich darum die Angst, an einem Herzanfall zu sterben, welche die Panikattacke verschlimmert. Meist klingen die Symptome nach kurzer Zeit wieder ab und der Arzt im Krankenhaus kann keine körperlichen Anzeichen feststellen, welche die Heftigkeit der Beschwerden rechtfertigen würde. Oft laufen die Patienten nun von Arzt zu Arzt ohne je einen körperlichen Befund zu erhalten, nicht selten entstehen vierstellige Beträge an Behandlungskosten, ohne stichhaltiges Ergebnis.

 Im Laufe der Zeit werden die Orte, an denen eine Panikattacke stattgefunden hat, gemieden, im Extremfall verlassen die Betroffenen kaum noch das Haus. So wird die Angst zu einem massiven Problem, welches sogar die Bewegungsfreiheit einzuschränken vemag.

Ursachen von Angst und Panikattacken

Vordergründig betrachtet wird die Panikattacke durch eine Fehlinterpretation bestimmter Körpersignale ausgelöst. Ein sogenannter Herzstolperer (das Herz schlägt einmalig besonders stark) oder ein beklemmendes Gefühl in der Brust werden vom Betroffenen mit angstvollen Gedanken kommentiert. Dadurch wird die Angst verstärkt und die Panikattacke nimmt ihren Lauf. Da aber nicht jeder Mensch Panik bekommt, wenn er diese körperlichen Vorgänge beobachtet, steckt doch mehr dahinter.

Angst hat eine sehr wichtige Funktion, sie soll uns warnen und vor Gefahr schützen. Unser Organismus speichert jede Angsterfahrung, also jede Situation, die wir als bedrohlich erlebt haben, im Gedächtnis ab. Meist können wir davon ausgehen, dass die Wurzel dieser Angst schon eine ganze Weile zurück liegt, so dass die bewusste Erinnerung daran verblasst bzw. ins Unterbewusstsein abgesunken ist, aber die Gedächtnisspuren bleiben bestehen. Nicht selten liegen viele Jahre zwischen der Ursprünglichen Angstsituation und dem Auftreten der Panikattacken. Es scheint in der Gegenwart keinen erkennbaren Grund für die Panik zu geben, die Angst vor vielen Menschen scheint nicht logisch erklärbar zu sein. Darum stoßen Betroffene oft auf Unverständnis und entwickeln Scham- oder Schuldgefühle, bis hin zu der Angst, verrückt zu sein. Jede Angst kann aufgelöst werden, wenn die wahre Ursache gefunden und aufgelöst wird. Ein Beispiel: eine Frau kam in meine Praxis, da sie seit vielen Jahren in immer kürzer werdenden Abständen unter Panikattacken und starker Angst vor jeglicher medizinischer Behandlung leidet. Wir fanden heraus, dass sie im Alter von drei Jahren eine Mandeloperation hatte, die sie damals als sehr traumatisch empfand, da man sie, wie damals üblich, von der Mutter getrennt hatte. Diese Erinnerung war verschüttet und wurde ihr im Laufe der Behandlung wieder bewusst. Leider können wir nicht mit „nachdenken“ an die wahre Ursache der Angst gelangen, da diese meist nicht mehr im Arbeitsspeicher unseres Gedächtnisses präsent ist. Wir brauchen wirksamere Methoden, um sie wieder hoch zu holen.

Die neue I-AM Methode ermöglicht einen erweiterten Zugriff auf Gedächtnisinhalte, so wie wir ihn auch im Schlaf haben. Im Traum verarbeiten wir unsere Tageserlebnisse auf einer unbewussten Ebene, die meisten Träume vergessen wir, bevor sie ins Langzeitgedächtnis gespeichert werden können. Mit der I-AM Methode wird es möglich, einen sehr tiefen Bewusstseinszustand in sehr kurzer Zeit zu erreichen, der normalerweise nur durch jahrelange Meditation hervorzubringen ist. Zusammen mit aufdeckenden Gesprächen kann die Wurzel der Angst sehr schnell gefunden und beseitigt werden.