Was ist Meditation - was ist eine Trance?

Der Begriff der Meditation (lateinisch: meditatio, medium = die Mitte) bedeutet sinngemäß Ausrichtung zur Mitte. Es ist eine in vielen Kulturen geübte gesundheitsfördernde Entspannungsmethode, um innere Weisheit und Selbsterkenntnis zu erwirken. Ein Zustand entspannter Wachheit, in dem die alltägliche Denkarbeit des Gehirns (planen, erinnern, wünschen, phantasieren etc.) zur Ruhe kommt und somit eine bewusste Innenschau ermöglicht. Meditation wirkt entspannend wie Schlaf, jedoch verliert der Meditierende dabei nicht seine bewusste Wahrnehmung. Stellen Sie sich vor, Sie liegen entspannt in einem gemütlichen Sessel und sind schläfrig. Geräusche dringen zwar noch an Ihr Ohr, aber die Wahrnehmung der Sinne ist herabgesetzt. Vor ihrem inneren Auge ziehen Bilder vorbei, reale wie surreale. Der eine oder andere Gedanke beschäftigt Sie für eine Zeit, doch nicht für lange und ein anderes Bild entsteht.

Diesen Zustand nennt man Trance. Eine Trance ist also ein besonderer Bewusstseinszustand, in dem sich bewusste Inhalte mit Signalen aus dem  Unterbewusstsein mischen. Diese Informationen können Sie wahrnehmen ohne das Wach-Bewusstsein zu verlieren, wie es z. B. im Tiefschlaf geschieht.

An dieser Stelle unterscheiden sich Meditation und Trance nicht mehr. Je nach Ausrichtung der Meditationsschule geht aber der Meditierende mit den angebotenen Informationen unterschiedlich um. Deswegen entsteht hier die Vielfalt der angebotenen Methoden.

Das Unterbewusstsein entzieht sich normalerweise dem bewussten Zugriff, nur 5% des dort gespeicherten gesamten Wissens ist uns überhaupt bewusst. Die Trance wirkt wie ein Türöffner, um Zugriff auf diese Information  zu erhalten.

Die Gedanken sind die Basis unserer Entscheidungen, sie bestimmen unsere Gefühle, die Stimmung sowie die Befindlichkeit. Somit bestimmen unsere Gedanken unser Leben. Positive Gedankenmuster wirken sich wohltuend auf Ihre Gesundheit und Ihr tägliches Leben aus. Die I-AM Trancen ermöglichen die Veränderung der Inhalte des Unterbewusstseins von Grund auf und sind in der Lage, Sie zu einem dauerhaften und befriedigenden Erfolg zu führen. Bereits nach ein bis zwei Sitzungen werden Sie loslassen, d. h. ganz entspannt sein und Leichtigkeit und Wärme spüren. Diese Entspannungszustände kennen sicher die meisten aus dem Autogenen Training. Sobald eine leichte Trance erreicht ist, können wir mit Seelen-Bildern verdrängte Konflikte aufdecken und im weiteren Verlauf der Trancen auflösen.

Unter Meditation werden im allgemeinen Techniken verstanden, die geeignet sind, einen Bewusstseinszustand herbeizuführen, der in entscheidenden Punkten vom normalen Tagesbewusstsein abweicht. Die Techniken unterscheiden sich in zwei große Gruppen: Die Meditation mit Konzentration auf einen Gegenstand. Die gegenstandslose Mediation. In beiden Fällen wird die Betrachtung allein in die Mitte der Aufmerksamkeit gestellt und erfüllt das gesamte Bewußtsein. Bei einer Meditation - egal welcher Technik - erfolgt eine Beruhigung der Körperfunktionen, vor allem der endokrinen Systeme, die in weiterer Folge die physischen Grundvoraussetzungen erzeugen, um in den Zustand der Kontemplation zu gelangen. In der Regel konzentriert sich der Meditierende auf einen wahrnehmbaren Reiz und bemüht sich, seine Betrachtung in seinem Bewusstsein zu fixieren. Meditation geht über Entspannungstechniken wie "autogenes Training" oder Bio-Feedback hinaus. Während erstere als Selbstkonditionierungsmaßnahme eher symptomatisch wirken, beruhigen und innere Spannungen einfach "vergessen lassen", baut Meditation auf dem bereits ausbalancierten physischen System auf. Dies ist mit ein Grund warum wirkliche Meditation und Kontemplation erst nach einer längeren Zeit der Auflösung psycho-physischer Effekte eintritt. Dann allerdings schärft sie die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit des Bewusstseins.

Sowohl Meditation als auch alle Entspannungstechniken bewirken bestimmte Formen von Trance. Während die typischen suggestiven Entspannungsmethoden konkret und zielgerichtet sind, ist die Trance in der Mediation eine erhöhte Wachheit, die unmittelbar und ziellos ist. Während AT und andere Methoden die Suggestibilität erhöhen und das "Selbst-Bewusstsein" abschwächen, wird in der Meditation das Selbst-Gewahrsein gestärkt und die Suggestibilität vermindert. Der durch Meditationsübungen beruhigte Meditierende kann in einen Zustand gelangen (Kontemplation), der über die Möglichkeiten des Meditierenden hinausgeht. Kontemplation geschieht ihm. Sie ist durch keine Übung erzeugbar. Jedoch kann der Meditierende durch stete Übung ein 'Klima' erschaffen in dem Kontemplation offenbar öfter eintritt. Dieses 'Klima' setzt sich aus biologischen und energetischen Komponenten zusammen: Eine ausgeglichene Biologie - ein ruhiges endokrines System - und eine offene wache Geisteshaltung - eine gleichmäßige synaptische Tätigkeit des Gehirns. Beide Komponenten sind übungsabhängig, da sie in der 'Inkarnation' genau so trainiert werden müssen, wie jede andere Muskeltätigkeit.